Die Südtiroler Sopranistin Stefanie Steger absolvierte ihre Studien in Konzertfach Gesang und Instrumentalgesangspädagogik in Innsbruck, bevor sie ihr Masterstudium am Mozarteum Salzburg abschloss.
Eine besondere Spezialisierung im Bereich der Alten Musik und Barockmusik führte sie anschließend an die Schola Cantorum Basiliensis nach Basel.
Ihr Standardrepertoire reicht vom Barock über Mozart bis zur Romantik sowie auch zeitgenössischer Musik, wobei sie technische Brillanz mit emotionaler Tiefe vereint.
Sie gilt als Spezialistin für virtuose Koloraturen und schnelle Passagen, die sie mit einer tragfähigen, gefühlvollen und natürlichen Stimmführung verbindet. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin ist geprägt von der Zusammenarbeit mit renommierten Dirigenten und Künstlern wie René Jacobs, Roger Norrington, Andrea Marcon, Hiro Kurosaki, Dorothee Oberlinger und Florian Birsak. Internationale Engagements führten sie bereits auf Bühnen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Monaco, Luxemburg, Ungarn und Kroatien.
Auch auf der Operettenbühne feierte sie Erfolge: So war sie unter anderem bei den Südtiroler Operettenspielen als Adele (Die Fledermaus), Lisa (Gräfin Mariza) und als Christel von der Post (Der Vogelhändler) zu erleben.
Stefanie Steger ist Preisträgerin des Petyrek-Lang-Liedwettbewerbs in Wien sowie Finalistin des Hallwyl-Opern-Wettbewerbs. Wichtige Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Andreas Scholl, Sara Mingardo, Margreet Honig und Alessandro de Marchi.
In den letzten Jahren erschienen verschiedene CD's, bei denen sie als Solistin mitwirkte, unter anderem die CD "Klopstock-Lieder", die sie zusammen mit ihrem ehemaligen Lehrer Wolfgang Holzmair produziert hat, und die CD "Musicalische Academie 1855" mit Konzertarien aus Tiroler Archiven mit dem Orchester der Akademie St. Blasius.
Neben ihrer Konzerttätigkeit gibt Stefanie Steger ihr Wissen als Lehrperson für Stimmbildung am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Bruneck weiter.